Heike Burmester  

qualifiziert, zertifiziert und motiviert:

* Agile Führung &

   Projektmanagement IHK  * Betriebliches

   Gesundheitsmanagement     IHK

* Selbst- und Zeitmanagement IHK       

* Rhetorik & Kommunikation IHK

* Ausbildereignung (AEVO) IHK 

* Storytelling, Marketing Fernakademie

* Konfliktmanagement & Changemanagement, Laudius Akademie

* Betriebliche Resilienz- und Kriseninterventionstrainerin,

   Mental Health First Aider, AHAB Akademie

* Job- und Karrierecoach, Business Trends Academy

* Mental- und HypnoseCoach, AHAB Akademie/TherMedius Institut

* Psychologische Beratung, Medikos Schule für Ganzheitsmedizin

 

"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." Mahatma Gandhi

 

Die größten Ergebnisse entstehen aus einer kleinen Idee und dem Mut sie zu verwirklichen!

 

 

„Heike lässt sich noch zu oft von Kleinigkeiten ablenken. Sie sollte ihre Aufmerksamkeit besser auf den Unterricht lenken.“

 

Das waren 2 Sätze aus meinen Schulzeugnissen, die mich auch nach meiner Schulzeit noch viele, viele Jahre verfolgten. Ich sei ´unstet´, wurde mir nachgesagt, weil ich ständig etwas anderes wollte, wieder anderes ausprobierte und dann ´nicht zu Ende führte´. Dies spiegelte sich in meinem Schulabschluss, wie es auch für Ausbildungen galt, die ich begann und dann doch wieder abbrach.

 

Hintergründen, Ursachen und Auslösern dafür wurden keine Beachtung geschenkt. Es wurde geurteilt, ohne mich, als gefühlte ´Angeklagte´, nach Motivationen, Bedürfnissen und hindernden Faktoren zu fragen. Jedes Strafgericht hätte gerechter geurteilt als die Menschen um mich herum, die ihr eigenes Urteilsvermögen über die Frage nach mir stellten.

 

Diese Frage nach mir selbst beantwortete ich mit der Manipulation meiner Stimmungen, in denen ich dann sein konnte, wie ich wollte. So dachte ich. Bis zu jenem Tag, an dem ich aufwachte und wusste, - wenn du heute nichts änderst, bist du morgen tot -.

 

In allem Zorn über mich selbst, in aller Zuweisung von Schuld, war ich gezwungen, mich mit mir selbst zu beschäftigen und einzusehen, dass, egal, wer oder was ´an mir Schuld ist´, ich die Verantwortung für all das trage und vor allem für das, was nun kommen soll.

 

Ich wusste immer noch nicht genau, was ich wollte. Ich wusste aber sehr genau, was ich nicht wollte, unausgebildet wie ich immer noch war. „Maloche“ kam für mich nicht infrage, wenn sie nicht mit Sinn für mich erfüllt war. Ich machte trotzdem die unterschiedlichsten Jobs in den verschiedensten Branchen und lernte daraus. Diese Jobs hatten immer etwas mit anderen Menschen zu tun, die mir bestätigten, dass ich eine besondere Art hatte, zu erzählen. Auch wurde meine Fähigkeit, tatsächlich zuzuhören, besonders erwähnt. Mit selbst war beides nicht bewusst.

 

So kam es, dass ich durch einen Vorgesetzten das Angebot bekam, zum Thema Alkoholismus zu dozieren und pädagogischen Fachkräfte fortzubilden, da ich ausreichend praktisches wie auch theoretisches Fachwissen hatte.  Wie bitte? Ich sollte Pädagogen Wissen vermitteln? Diesen Menschen, in ihren Machtpositionen, die ich abgrundtief verachtete? Nie wieder wollte ich eine Lehrstätte betreten!

 

Plötzlich aber bekam ich das Gefühl, mich in einem Positionswechsel zu befinden und nahm diese Herausforderung an. Es war die beste Entscheidung meines Lebens, der Beginn meiner Selbständigkeit!

 

Ich bekam die Möglichkeit, nicht mehr das Opfer sondern der Täter zu sein! Also tat ich das, was für mich nicht mehr infrage kommen sollte, ich betrat eine Bildungseinrichtung. Und nicht nur das.

Die Auftragsanfragen mehrten sich auch zu anderen pädagogischen und psychologischen Themen, die ich, aufgrund meiner fehlenden Fachausbildung nicht bedienen konnte. Also eröffnete ich zunächst eine

Dozentenagentur und beschäftigte Lehrkräfte zu angefragten Themen und finanzierte mir so meinen Lebensunterhalt, bis ich selbst durch Fachqualifikationen in der Lage war, all das zu tun, was mir meine Interessen vorgaben. Ein einziges Angebot öffnete mir die Tür, mich weiterzuentwickeln.

 

Es waren Menschen, die mich haben fallen lassen, es waren Menschen, die mir meine Fähigkeiten bewusst machten, es waren Menschen, die mir zeigten, wie wertvoll ein Defizit sein kann, wenn man es als Stärke erkennt.

Heute weiß ich, ich war nicht unstet. Ich war für diesen Moment einfach fertig damit und interessierte mich eben für anderes, was ich ausbaute, bis es wieder für mich fertig war.

 

Deshalb glaube ich daran, dass jeder Mensch sein Entwicklungspotential hat. Selbst, wenn der Boden dafür nur sehr, sehr dünn erscheint. Für den Menschen selbst und sein Umfeld macht es Sinn, dieses Potential zu entdecken, zu entfalten und anderen eine Bereicherung zu sein.

 

Ich freue mich, wenn ich auch Ihnen und Euch eine Bereicherung sein darf. Denn, ich bin noch lange nicht fertig.

 

Ihre und Eure

Heike Burmester